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vollbracht hat, ist mit sich selbst der Zufriedenste und darum derHeiterste.
Und die Seele aller Thätigkeit im Hause ist der Vater derFamilie. Er hat die schwerere Muhe, die schwerere Sorge;er ernährt, er kleidet, er erzieht die Seinen; er besoldet seineArbeiter; er unterhält sein Gesinde. Er muß, wenn es gebricht,Rath zu schaffen wissen. Er muß, wenn die Noch einbricht,den säuern Gang antreten. Aber er hat auch dagegen das leb-hafteste Vergnügen, wenn er endlich sein Eigenthum mit zu-friedenem Blick überschauen, wenn sein Bewußtsein ihm sagenkann: dies ist die Frucht meiner Anstrengungen, dies das Werkmeiner Unverdrossenheit und Mühe.
Er hält seine Kinder zz> nützlichen Beschäftigungen an, dieihnen entweder in später« Jahren selbst heilsam werden können,oder wodurch sic das Wohlsein, die Freude, die Bequemlichkeitder Hausgenossen vermehren. Müßiggang ist eine Schande amFürstcnsc-Hne; Trägheit führt auf die offene Straße der Armuthhinaus.
Aber wo Arbeit ist, da soll auch Erholung und Ruhe sein.Der christliche Hausvater kann wohl die Mühe seines Gesindesmit Gelo erkaufen; aber nicht durch den Lohn, welchen er hin-wirft , Liebe für sich und sein Haus erkaufen. Und doch wirdnur das gur und vollkommen gethan, was mit Freudigkeitund aus Zuneigung gethan wird. Alles Andere ist Miethlings-arbeit. Daher gestattet ein kluger Hausvater seinen Angehörigennicht nur gern erlaubte Freuden zu seiner Zeit, sondern er theiltmit ihnen seine häuslichen Feste; er veranstaltet selbst zuweilenfür ihre Ermunterung ein kleines Vergnügen, daß sie des Lebensunter seiner Herrschaft froh werden, daß sie auch in später«Zeiten sich noch gern an die glückseligen Stunden erinnern, dieer mit väterlicher Güte bereitete, daß sie an seiner Art und Weiseein Beispiel erhalten, wie sie ein Hauswesen wahrhaft christlichregieren und beglücken sollen.
Erst wenn er Zutrauen, Liebe und Ehrfurcht Aller besitzt —und o wie leicht, mit wie geringen Mitteln können diese im Haus-ch'chen Kreise erworben werden! — erst dann hat er das Recht,