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schrecklichem Untergang. Furcht und Mutlosigkeit würden diesenUntergang noch schneller herbeiführen. Aber getrost auf Gottvertrauend, der ihn auch in den Stürmen über das einsameMeere begleitet, sammelt der Seemann die letzten Kräfte, eilthin, wo Hilfe Noth ist, und ringt mit Wind und Wellen, undrettet sich mit Klugheit aus der Gefahr.
Fürchte nicht zu viel! Sondern denke, wenn du bisher-nicht ganz glücklich warst, es ändert sich Alles. Bist du jetztin einer trostlosen Lage; fasse Muth, es bleibt gewiß nicht wiees ist. Kennst du aus deinen Erfahrungen noch nicht den ewigenWechsel der Dinge? Ist es jetzt finster um dich: sei getrost, cswird Heller werden nach wenigen Tagen; hienieden hat dasUnglück keinen langen Bestand, so wenig als das Glück. Warumsollen wir verzweifeln, wenn eine Sonne untergeht? Lächeltnicht jenseits der Nacht uns wieder ein Tag? — Ueberdenke denganzen Umfang deiner gegenwärtigen bösen Lage, deiner Wider-wärtigkeiten, und sage dir selbst, hast du denn Alles verloren? —MeinUnd hättest du Alles perlyren, du hast doch Gott nichtverloren! Warum willst du verzweifeln? (Hebr. 13, 5. 6.)
Fürchte nicht zu viel! Denn Gott geht mit dir durchjede Zukunft. Und wenn dich alle Hoffnungen, alle Lebens-freuden verlassen hätten: du bist noch nicht ganz verarmt, dennDie unerschöpfliche Quelle aller Freuden, aller guten Gaben, dieGüte Gottes ist noch nicht aus der Welt gewichen. Hat die HandDes Todes dir einen Schatz geraubt, einen Liebling deines Her-zens, einen Freund, eine Freundin — warum soll dein Herzvergeblich und immer über dem Grabe des geliebten Todtenbluten? Wanderer zur Ewigkeit! du wandelst an Gottes HandDem Liebling entgegen, den du hier verlorst. Hat dich irgendmenschliche Ungerechtigkeit gekränkt, hast du durch Bosheit roherSeelen, hast du durch das Verderben des Krieges Vieles vondeinem Vermögen, vielleicht Alles eingebüßt: richte dich muthigempor, ein Vergelter richtet über den Sternen, und auch deineThränen sind von ihm gezählt.
Fürchte nicht zu viel, und denke, daß die Leiden,welche dich irn vorigen Jahre trafen, und dir jetzt den Muth