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Die Rückkehr katholischer Christen im Großherzogthume Baden zum evangelischen Christenthume
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ner Pfarrey gänzlich entsetzte, und ihn aus der katholi»sehen Kirche ausschloß ch.

Nun erst, da keine Pfiicht an die katholischeKirche ihn mehr band, und er ausgehört hatte, katho-lischer Pfarrer zu seyn, sprach er sich öffentlich ausund gab unter dem Titel: Christliches Glaubensbe-kenntnis des Pfarrer Henhöfer'S von Mühlhausen,seiner Gemeinde und seinen ehemaligen Zuhörern undFreunden gewidmet,(Tübingen 1822 .) eine Schrift her-aus, welche im südlichen Deutschland so große Theil-nähme erregte, daß bereits, einer öffentlichen Nachrichtzu Folge, zwölftausend Exemplare verbreitet wordensind. Zum Beweis, daß ihr Verfasser wisse, was erwill und klar und verständlich sich mitkheilen könne,stehe die Stelle hier, wo er über die Abweichung deskatholischen Dogma s von der evangelischen Lehre fol-gendermaaßen sich erklärt :

Für diejenigen, die sich schon darum für glück-lich und selig preisen, weil sie katholisch sind, und alleandere, die es nicht sind, richten oder verurtheilen,will ich nur eine kleine Vergleichung ansteilen von dem,was die Schrift, und von dem, was die katholischeKirche lehrt, damit sie Nachdenken, billiger werden,und nicht alles, was glanzt, für Gold halten mögen.

> In der Schrift stehet, daß Christus alleinunser Mittler und Fürsprecher bey Gott, und der ein-

*) So erzählt Henhüfer selbst den Verlauf der Sache ineinem der Kirchenzcirung von diesem Jahre dlo. 30- S-277 280. rinverlcibreii Schreiben.

**) Sie befindet sich S- VUI Xlll.