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qet bin auf Einheit, und nimmermehr wird die durch Man-uichfalngkeir zerstreute und gehinderte Vernunft, nachhan-«end bald Diesem, jetzt Jenem, zu jenem wahren Lichteaclangen, in welchem die göttliche Wahrheit sich offenba-ret. D'e>es wahre Licht ist höchst einfach, es kann alfoauch nur sein Licht ausstrahlen in einem reinen und ein-fachen Gemüthe; das sagt Christus in den Worten '3:„Ist dein Auge einfältig, so wird dein ganzer Leib lichtsevn." Des Menschen Auge ist die Vernunft; ist dieseeinfach, dann ist alles, was er verstehet, reine Wahrheit,und was er thut, redet und wirket, ist gerecht und tu-genovoll.
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Darum wer unbetrogcn seyn will, treibe sich nicht imAeußern, wo des Truges so viel ist, eben weil es vie-lerlei ist, herum, er kehre in sich ein, strebe nach Ein-heit des Lebens, des Lebens im Geiste; in das Eine,in das Reine kann sich kein Betrug mischen. Schwärmenicht 'in Reiche der Phantasie herum; diese ist eben dieBetrügerin, die immer wunderliche und allerlei Bilderschaffet, die sie dir denn als Wahrheit verkaufet, du ha-schest danach und wähnest die Wahrheit ergriffen zu ha-ben, und siebe, es ist ein loses Bild, ein glänzenderTraum deiner oder fremder Einbildung; nimmst du dieWahrheit nach Bildern, so betrügst du dich wohl selbstund Andere. Glaube, der größte und künstlichste Phan-tast ist der Teufel, er ist im Handwerke ein wohlgeüb-ter Meister, ein Lügner und Gaukler von: Anbeginn,er mischet sich auch gerne in deine Phantasie und in ihreGeburten, bis zu Visionen wird er's mit dir bringen,denn deine Seele ist zertheilet, unstat und immer zer-streuet und so die rechte Stätte für seine Gaukeleien. Seyreinen Herzens; in eine reine, einfache, gottgeheiligte
) Matth. 6 , 22.