vie Vaterlandsliebe untergräbt. Er kann undsoll das Organ der Nation seyn in allen Bezie-hungen des Bürgers zum Staat. So ist erselbst vom Könige berufen, eine Function zu er-füllen, die nicht herrlicher gedacht werden kann.Er scheint diese Verpflichtung zu würdigen, in-dem er die nachtheilig wirkenden, vorhin naherbezeichnten Steuereinrichtungen zuvor eifrig be-stritt, nachdem sie aber in Wirksamkeit gesetztsind, deren Erfolg genau beobachtet, wobei ihm,unter öfterer Bereisung der Provinz, seine leichtansprechende, überall Vertrauen gewinnende Per-sönlichkeit reiche HülfSmittel darbietet.
Erwartungsvoll sehen gegenwärtig die Be-wohner vieler preußischen Provinzen auf ihn undauf die Art, wie er die Resultate seiner neuesten,mehrmonatlichen Reisen, im Sommer und Herbste1820 , zur Sprache bringen wird. Es sind sehrbedeutsame Thatsachen, welche durch ihn in desThrones Nähe ihren Vertreter finden müssen.Neberall, wo ec hinkam, waren der Ausstellun-gen viele aufgesammclt, die man ihm vertrauens-voll ans Herz legte; daher die einzige Klage,welche ihm hin und wieder persönlich nachgetra-gen wird, daß er sich in dem Kreise der ihnsehnsuchtsvoll Erwartenden, ihren Wünschen nach,zu wenig durch eigne Ansicht und Prüfung orien-tiren konnte und zu kurze Zeit ausgehalten habe,z. B. in der mercantilisch und politisch so wich-