Fünftes Haup tstü ck.
Würdigung der Gründe und Gegengründe; undErgebniß.
Vorhergehenden wurden beide Verfahrnngswcisengleichsam als ParlHeien wider einander in den Streitgeführt. Jede stellte ihre eignen Vorzüge und die Mangelihrer Gegnerin in das Licht: doch ohne die Einscitig^eitender Leidenschaft, innerhalb der Grenzen der Wahrheit,weder das eigne Gute überschätzend, noch die Fehler desGegentheils durch Uebertreibung entstellend; in ihremSclbstlob bescheiden, im Tadeln gerecht. Für welcheSeite das Uebergewicht der Gründe den Ausschlaggebe, ist nicht dem ersten Blicke klar; die Waage scheintim Gleichgewichte zu schwanken. Und doch ist es un-möglich , die Partheien mit einem bloßen um, Uguet zuentlassen. Wo es einer bürgerlichen Einrichtung gilt,muß die Wahl sich entscheiden; und daß die eine schonbesteht, die andere erst werden soll, ist für jene einsehr geringhaltiger EiitscheidungSgrund in einem Zeit-