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bührcnden Tribut mit dem Irrthum, der Ungerechtigkeitund dem bösen Willen abgefunden, und, die Mengetäuschend, gleichsam hinter ihrem Rücken auf heimli-chen, nicht immer ehrenvollen Wegen, sich durchgeschli-chen hat. Wem diese Ueberzeugungen eigen sind, über-dieses auch mit dem Grundsätze: das Mittel werdedurch seinen Zweck geheiligt, sich befreundet hat, — dermag es ziemlich gleichgültig finden, wie das Wahresiege, wenn es nur wirklich den Sieg erlangt. Selbstalsdann aber bleibt es, — zumal für jeden, densein gutes Schicksal dem gewöhnlichen Treiben entrückthat — eine nicht unwürdige Aufgabe, die Wahrheitnicht blos auf ihrem Durchgänge durch das Leben, son-dern auch in ihrer wahren Gestalt zu betrachten. Im-mer ruht das Wahre am sichersten auf sich selbst, undist gefährdet, wenn es irgend auf eine Weise zu Lehengeht dem Irrthum, der ein sehr unsicherer Lehnsherrist und selten auf lange Zeit die bedungene Treuehält.
Hiemit ist in wenigen Worten die Absicht der fol-genden Betrachtungen angedeutet, für welche der Betrach-ter sich vor allem bedingen muß, daß er nicht blos,und nicht einmal hauptsächlich, auf die französische Gc-richtsverwaltung sich zu beschränken genöthigt sey;weil er glaubt, daß man aus solchem beschränkten Ge-sichtspunkt eben so wenig mit einiger Gründlichkeit vonöffentlich-mündlicher Rechtspflege überhaupt sprechenkönne, als ein Naturforscher von der Natur der Vögel,wenn er nur einen Adler, oder ein Käutzchen, odereinen Sperling vor die Augen nimmt.