Druckschrift 
Dritter Band (1801)
Entstehung
Seite
563
Einzelbild herunterladen
 

wirklich getraumct hat." Sehen Sie,lieber Göbhard, das schreibt der Mannselbst, für den die Abhandlung eigentslich geschrieben war, ohne des Professor-Verlangen, bloß zur Steuer der Wahr-heit und zur Züchtigung Ihres Unver-standes. "Was nun?" Ja freylich waSnun, das ist e§ eben, was ich selbstwissen möchte. Scheu Sie nur hin wasSie gemacht haben: Sie wollen einesfremden philosophische Abhandlung überdie Harmonie zwischen Schönheit, Tu-gend und Verstand herausgeben, undschreiben dazu eine Einleitung, worinweder Philosophie noch Schönheit, nochTugend, noch Verstand ist. Inwendigbey dem Philosophen nichts als Menschen-liebe, deutsche Philosophie, deutsche Red-lichkeit und simple Sprache der gefundenVernunft; auswendig bey Ihnen nichtsRn s