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Dritter Band (1801)
Entstehung
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aber grundfalsch. Es könnte Jemand sowenig von dr» obigen Erfordernissen zurLesung deS Shakespeare mitbringen, undso wenig Begierde haben in sich selbst zuerwachen, daß er am Ende wohl nichtsverstünde, als seine Aoten, seine Flücheund einige seiner ausschweifendsten Meta-phern. So wird es aber bis an jenenTag allen großen Geistern ergehen, diemit tiefcrEinsichl über den Menschen schrei-ben. Solche Werke sind Spiegel; wennein Affe hinein guckt, kann kein Apostelheraus sehen. Ich lenke nun von dieserkleinen Ausschweifung wieder ein. Ichsagte oben, Shakespeare sey sehr arm aneigentlich physiognomischcn Bemerkungen,wenigstens in den Stücken, die ich in derAbsicht, sie zu suchen, durchgelesen habe.Unparteyische Leser werden sehen, daßdieses nicht sagen will, ex enthalte ganz