ten Lesbarkeit von allem in allem zweifeltNiemand. Auch ist es nicht nöthig, zumBeweis, daß es eine Physiognomik gebe,Erempel in Menge bevzubnnge», wo manaus dem Aenßern eines Dinges auf dasInnere zu schließen pflegt, wie einige Schrift-steller gethan haben. Der Beweis wirdsehr kurz, wenn man sagt: unsere Sinnezeigen uns nur Oberflächen, und alles an-dere sind Schlüsse daraus. BesonderesTröstliches folgt hieraus für Physiognomik,ohne nähere Bestimmung, nichts, da ebendieses Lesen auf der Oberfläche die Quelleunserer Irrthümer, und in machen Din-gen unserer gänzlichen Unwissenheit ist.Wenn das Innere auf dem Aenßern abge,druckt ist, steht es deßwegen für unsereAugen da? und können nicht Spuren vonWirkungen, die wir nicht suchen, die be-decken und verwirren, die wir suchen? So
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