An den Verleger
bey der zweyten Auflage.
Äir, guter Mann, führe ich hier aufVerlangen zum Zweytenmal ein Geschöpfvor, das Dir in seiner Kindheit viel Ver-gnügen gemacht hat. Du kleidetest es da-mals in Gold und Seide, und so gefieles: jetzt, etwas mehr erwachsen, abernoch nicht viel weiser, hat es jenen Flitter-staat abgelegt und wird schwerlich mehrgefalle». Im mannlichern Habit werdenFehler beides merklicher und unverzeihli-cher. Versage aber deßwegen Deinem ehe-malichen Liebling Deinen Beystand nochnicht. Unter meiner beständigen Aufsichtsollen künftig seine kleinen Untugenden,wo nicht ausgelotet, doch gezäumt, undCe r