Druckschrift 
Dritter Band (1801)
Entstehung
Seite
367
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Bacelli, eine junge (so schien siemir wenigstens) aber große Meisterinninr höher» Tanz, ein allerliebstes Ge-schöpf. Wenn Bacelli ein italienischesOhr an Kuß erinnern könnte, so sollteich denken, halte sie sich Bacelli ge-nannt, wie sich der malthesische Nach-ahmer der Nachtigall, Rossignol. Sieist keins von den winddürren, mitFleischfarbe überstrichenen Gerippen, derenTanz im Mondschein bey gemeinem An-züge einem Geipensterpickenick auf einemKirchhof ähnlich sehen müßte. Sie isteher stark als mager, und ihr Körperhak jene glückliche Länge, die bey allerNiedlichkeit sich im Nothfall auch mitMajestät verträgt. Auch in ihren Sprün,gen behält sie eine unbeschreibliche Grazieimmer bey, und im mehr sanften Tanzweiß das Auge kaum, was es Haupt-