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Dritter Band (1801)
Entstehung
Seite
134
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reichlich dafür belohnt werden. Dannwirst du das Vergnügen, das du jetztoft zwischen Wachen und Schlafen em-pfindest, ganz wachend, mit starken Ner-ven durch alle Poren einsangen, daßnicht so viel verloren geht, als in derHölle oder in dem Cabinct eines Mcß-künstlers anzutreffen ist. Es ist aber un-streitig eine Schande unsers Zeitalters,paß man so viel warme Religion in ei-nem so jungen Manne verkennt. Beydem geringsten Spruch aus der Bibelverfallt er in geistliche Zuckungen, scheintim Meer der ewigen Wonne zu schwim-men, und in nie gefühlte Empfindungaufgelöst, spricht er, und mit dem Un-aussprechlichen schwanger, wallt sein sterb-licher Ausdruck daher, so daß man leicht,an einem schönen Abend, die Schwill-AWZ-tt sängt und iu einer andächtigen