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Zweyter Band (1801)
Entstehung
Seite
325
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so oft er eine Zeile niederschreibt, unddieß zwar dcßwegen, weil er die Schön-heiten deö Horaz als absolut für sich be-stehend ansiehc, und nicht bedenkt, daßsie in einer gewissen Verhaltniß mit dermenschlichen Natur stehen, die er nichtkennt, also nicht weiß, wo der Punkt ist,unter welchem keine Schönheit, und über

welchem keine Simplicitat mehr Statt findet,» n

Nicht jedermann ist es gegeben, so zuschreiben, wie es dem Menschen in srk>-ktr.-iÄo zu allen Zeiten und in allen Wclt-alrern gefallen muß. In einer Verfassungder Welt, wie die jetzige, gehört vielKraft dazu, um immer im Wesentlichenzu wachsen, und sehr viel Ballast, umnicht, wenn alles schwankt, auch mit zuschwanken. Auf diese Art natürlich zuschreiben, erfordert unstreitig die meiste