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Fluglust und Fluges Beginnen : hierbei mein schon fliegendes Blatt und auf diesem in Kupferstich der Bauriß zu meinem Flugkahne nebst Abbildung von dessen Luftbahn
Entstehung
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früher: denn in 10 Jahren läßt sich Allerlei aus-denken. Ein herrlicher großer fester Kahn wares, aus Holz, Drath und Pappe. Mit dem ginges wieder nach der Windmühle hinaus. Jetztnahmen wir unsere Maßregeln besser. Ein lan-ger Baum war bereitet, an dessen oberm Endesich ein Stuck Holz um einen Bolzen waagdal-kenartig drehte. Wir nannten es das Kreuz.Dieses Kreuz sollre an eine Windruthe derMühle angeschnürt und der Kahn an das Queer-bolz gehangen, dann aber durch Nachlassen diesesQueerholzes gelöset werden. Wir konnten indeßdas Kreuz bei Seite legen, indem der Mühl-knappe sich erbot, den Kahn an die Windruthezu befestigen, ihn sodann aus den höchsten Punktmit dieser zu heben, und hernach selber an derWindruche cmporzusieigen, um das Fahrzeug zulösen und abzulassen. Ich ließ es geschehen.Jetzt hing der Kahn oben. Es sah aus alshatte die Mühle eine riesenmäßige Kokarde auf-gesteckt/ denn der Kahn sollte aus Sturzlage ab-gehn. Was Wunder daß das ganze Dorf wie-der auf den Beinen war, und in nicht geringerErwartung darauf stand, als der Schäfer, derweit unten an des Berges Fuße, wo der Kahnden Boden erreichen konnte, seine Heerde weide-te, ersucht wurde wegzutreiben, damit Unglückverhütet würde. Nun stieg endlich der Knappean der Hinterseite der Windruthe vomMühlda^che aus in die schwindelnde Höhe hinauf.

Der Knappe hatte von mir die Weisung er-halten, den Kahn abzuheben, mit gestrecktem Ar-me möglichst weit hinauszuhalten und so fallenzu lassen: er hatte es sich in der Stille klügerausgedacht. Er lösete das Fahrzeug, den Strickan dem es hing mit dem Messer durchschneidend:und so ging der Kahn streifend an der Wind-