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terung hatte das Goldhähnchen die Meinung desNeiftgesellen verstanden, denn es sagte:
Versieh' ich dich recht, Vetter, so gewinnenwir Vögel immer größere und größere Leichtigkeitdes Flugs, je größer wir werden: und das Schönedabei ist, daß der noch einmal so große Vogelnicht noch einmal so große Fittige zu habenbraucht —
und auch nicht haben kann, fiel der Storchein, wenn sich nicht seine ganze Körpermasse zuFlugzeug entfalten, oder dieses erbärmlich dünnund flatterig werden soll, wie bei der Fleder-maus, die ein Paar Fluglappen hat, groß wieTaubenflügel beinah, und, gegen dich gehalten,ein Stümper ist in der Fliegkunst.
Giebt cs denn noch größere Flieger als du,Vetter? fragte der Kleine.
Größere? — Ei wohl! Und bessere. Ichkenne einen der wenigstens drei Mal so schwerist als ich:
Der Storch meinte unfehlbar den grauenGeier, der so belehrend beschrieben ist inChristian Ludwig Brehms -Beiträgen zurVogelkunde — Neustadt a.d. Orla b. Wagner1820. — Dieser Geier wurde im Juli 1815aus dem Gnandsieiner Revier unweit Alten-burg geschossen. Er wog 22 Pfund, ist 45Zoll, LcipF. Maaß, lang, und klaftert 122 Zoll.Seine längste Feder ist 24 Zoll lang. —Doch wir hören unfern Storch weiter:Was mich aber wundert, fuhr er fort, ist, daßes nicht weit größere und bessere giebt,
Die Natur hat ihre Grenzen, Herr Vetter,wir können uns ja nicht selber machen: sonstwar' wohl Mancher größer und stärker.
Freilich hat die Natur ihre Grenzen, Vet-terchen: aber nicht Alles macht die Natur was