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Die Bestimmung des Menschen
Entstehung
Seite
326
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Daß cs freie, zur Vernunft und Sittlich-keit bestimmte Wesen sind, welche gegen dieVernunft streiten, und ihre Kräfte zur Be-förderung der Unvernunft und des Lasters auf-bicten, kann mich eben so wenig aus meinerFassung bringen, und der Gewalt des Un-willens und der Entrüstung mich hingcben.Die Verkehrtheit, daß sie das Eure haßten,weil cs gut ist, und das Böse beförderten,aus reiner Liebe zum Bösen als solchem, wel-che allein meinen gerechten Zorn reihen könn-te, diese Verkehrtheit schreibe ich keinemzu, der menschliches Angesicht trägt; denn ichweiß, daß dieselbe nicht in der menschlichenNatnr liegt., Ich weiß, daß cs für alle, dieso handeln, inwiefern sie so handeln, über-haupt kein Böses oder Gutes, sondern ledig-lich ein Angenehmes oder Unangenehmes giebc;daß sie überhaupt nicht unter ihrer eignenBothmäßigkcit, sondern unter der Gewalt derNatur stehen, nnd daß nicht sie selbst cs sindsondern diese Natur ihn ihnen, die das crstere