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Die Bestimmung des Menschen
Entstehung
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gebaut, und mich für weise gehalten. Jtht erstversiehe ich ganz die Lehre, weiche mich so sehrbefremdete, aus deinem Munde, wunderbarerGeist, ohnerachtet mein Verstand ihr nichtsentgegen zu setzen hatte; denn erst jetzt überseheich sie in ihrem ganzen Umfange, in ihremtiefsten Grunde, und nach allen ihren Folgen.

Der Mensch ist nicht Erzeugnis! der Sin-ncuwclt, und der Endzweck seines DaseynSkann in derselben nicht erreicht werden. SeineBestimmung geht über Zeit, und Raum, undalles Sinnliche hinaus. Was er ist, und wozuer sich machen soll, davon muß er wissen; wieseine Bestimmung erhaben ist, so muß auchsein Gedanke schlechthin über alle Schrankender Sinnlichkeit sich erheben können. Er mußes sollen; wo sein Seyn einheimisch ist, da istes nothwendig auch sein Gedanke; und diewahrhaft menschlichste, ihm allein anständigeAnsicht, die, wodurch seine ganze Denk- Krascdargcstcllt wird, ist diejenige, wodurch er sichüber jene Schranken erhebt, und wodurch alles