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Die Bestimmung des Menschen
Entstehung
Seite
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die Geschichte unsers eignen Herzens, und Le-bens, und wie wir uns selbst finden, denkenwir den Menschen überhaupt und seine Be-stimmung. Nie anders, als durch die Begier,de nach dem, was in dieser Welt wirklich wer-den kann, getrieben, gicbt es für uns keinewahre Freiheit, — keine Freiheit, die denGrund ihrer Bestimmung absolut, und durch,aus in sich selbst hatte. Unsre Freiheit isthöchstens die, der sich selbst bildenden Pflanze;nicht ihrem Wesen nach höher, nur im Erfolgekünstlicher, nur nicht eine Materie hervorbrin-gend mit Wurzeln, Blättern, Vlüthen, son-dern ein Gemüth mit Trieben, Gedanken,Handlungen. Von der wahren Freiheit ver-mögen mir schlechterdings nichts zu vernehme»,weil wir nicht im Besitze derselben sind; wirziehen, wenn von ihr geredet wird, die Wortezu unsrer Bedeutung herab, oder schelten dieRede kurz und gut für Unsinn. Mir derErkenntniß der Freiheit geht uns zugleich derSinn für eine andere Welt verloren. Alles