Druckschrift 
Die Bestimmung des Menschen
Entstehung
Seite
248
Einzelbild herunterladen
 

Erwacbens zur Vernunft der Augenblick desirdischen Todes werden: — so mich jener Zweckerreicht werden sollen. O, er ist erreichbar imLeben und durch das Leben, denn dieVernunft gebietet mir zu leben; er ist er,rcichbar, denn — ich bin.

III

Aber wenn er nun erreicht scyn, und dieMenschheit am Ziele stehen wird, was wird siebann thun? Es giebt über jenen Zustand kei-nen höher» auf Erden; das Geschlecht, das ihnzuerst erreichte, kann nichts weiter thun, alsin demselben verharren, und ihn kräftigst be-haupten, sterben, und Nachkommen hintcrlas-sen, die dasselbe thun werden, was sie schonthaten, und die abermals Nachkommen hinter-lassen werden, welche dasselbe thun. Die Mensch-heit stünde dann still auf ihrer Bahn; darumkann ihr irdisches Zlcl nicht ihr höchstes Zielscyn. Dieses irdische Ziel ist begreiflich, und