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Die Bestimmung des Menschen
Entstehung
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stände, auf welche ich ihn richte, hangt ganzvon mir ab. Nichtige Einsicht ist Verdienst;Verbildung meines Erkcnntnißvermögens, Ge-dankenlosigkeit, Verfinsterung, Zrrthum undUnglaube ist Verschuldung,

Es gicbt pur Einen Punkt, auf welchenich unablaßig alles mein Nachdenken zu richtenhabe: was ich thun solle, und wie ich diesesGebotene am zweckmäßigsten ausführcn könne.Auf mein Thun muß alles mein Denken sichbeziehen, muß sich als wenn auch entferntesMittel für diesen Zweck betrachten lassen;außerdem ist cs ein leeres zweckloses Spiel; istKraft- und Zeit-Verschwendung, und Verbil-dung eines edlen Vermögens, das mir zu einerganz andern Absicht gegeben ist.

Ich darf hoffen, ich darf mir sicher ver-sprechen, ein solches Nachdenken mit Erfolg zutreiben. Die Natur, in welcher ich zu handelnhabe, ist nicht ein fremdes, ohne Rücksicht aufmich zu Stande gebrachtes Wesen, in welchesich nie eindringcn könnte. Sic ist durch meine