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Die Bestimmung des Menschen
Entstehung
Seite
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D. G. So könnte es sich verhalten, wenndu nur die Fläckc fühltest. Aber laß uns se-hen, ob dies möglich Ist. Du fühlst doch nieüberhaupt, fühlst dein Fühlen, und bist mindesselben dir bewußt?

I. KeineswegeS. Jede Empfindung isteine bestimmte. Es wird nie nur bloß gese-hen, oder gefühlt, oder gehört, sondern immeretwas Bestimmtes, die rothe, .grüne, blaue Far-be, das Kalte, Warme, Glatte, Rauhe, derSchall der Violine, die Stimme des Men-schen, und dergleichen, gesehen, gefühlt, gehört. Laß das unter uns abgemacht scyn.

D. G. Gern. Du fühlst sonach, indemdu die Fläche zu fühlen vorgicbst, unmittelbardoch nur glatt, oder rauh oder des etwas?

I. Allerdings.

D. G. Dieses Glatte oder Rauhe ist nundoch wohl eben so, wie die rothe Farbe, einEinfaches, ein Punkt in dir, dem Empfinden-den? Und ich frage mit demselben Rechte,warum du das Einfache eines Fühicns über