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entspringt aus dem lebendigen Glauben und Wollen des Rechts.Gott richtet zuletzt.
SS ist eine weibische Schwäche, allen Krieg zu verdammen,einiger ihn begleitenden Uebel willen. Ein gerechter Kampf fürdas Vaterland und das Wohl der Nachwelt bleibt ewig ruhm-würdig und edel. Ich preise den Mann, der nicht aus bloßerFeigheit sich in Sklaverei gibt; ich preise das Weib, welchessich lieber das Leben als die Ehre rauben läßt: soll ich nichteines ganzen Volkes Pflichtgefühl und Heloenmuth ehren? DerKampf um Sclbsterhaltung ist allezeit der gerechteste vor Gottund Menschen; er ist der rühmlichste, weil er der pflichtmäßigfteist. Ein Volk aber ohne Ehre und Selbstgefühl ist kein Volkmehr, sondern des Fremden Raub und Spott; ein Haufefeiler Knechte, der um Lohn dient, und zufrieden ist mit demdürftigen thierischen Dasein.
Auch Jesus Christus, da er sein heiliges Wort auf Erdenpredigte, sah voraus, daß seiner göttlichen Wahrheit ein schwererKampf bevorstehe. Er selbst weissagte Krieg und Blutvergießen,die erfolgen würden. Er weissagte seinen eigenen Jüngern: Siewerden eurer Etliche lösten; ihr werdet gehaßt sein von Jeder-mann, um meines Namens willen. (Luk. 21, 10. 17.) Aberer ermahnte sie, nicht feig zu verzagen und ihres Habes undGutes zu schonen, oder ihr Leben über Alles zu achten: sonderner ermunterte sic, auszuharren und standhaft zu sein bis ansEnde; sich nicht zu fürchten vor denen, die den Leib rösten! —Noch am Ende seiner Tage rief er ihnen beim Blick in die trübe,kriegerische Zukunft zu: Fasset eure Seele mit Geduld!(Luk. 21, 19.)
Auch ich will meine Seele mit Geduld fassen, und standhaftausharren in den Stürmen dieser Zeit. Verzagen vor den Uebcln,die noch drohen, heißt seinen Glauben an Christus Wort auf-geben. Denn der Herr ist mein Licht und mein Heil, vor wemsollte ich mich fürchten? Der Herr ist meines Lebens Kraft,vor wem sollte mir grauen? (Ps. 27, 1.)
Der Krieg ist von allen irdischen liebeln wohl das schauder-hafteste, nicht weil er ganze Länder und Völker zerstört — auch