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Das allgemeine Unglück der Zeiten unddessen Wirkung auf das Volk.
Hebe. co, zz. zz.
Verzage nicht/ wenn alle FreudenDcS ErdcnlebenS dir cntflich'n;
Nicht/ wenn dir Angst und schwere Leide«
Wohl auch den letzten Trost entzieh'n.
Erhebe dich vom Staub der Erde/
Umfasse Gott im Geist und werdeWerth jener hohen HerrlichkeitMer für das Höh're lebt auf Erden/
Dem wird auch hier ein Himmel werden /
Und Heiterkeit im Sturm der Zeit.
Bemüh' Dich nur/ der Deinen Segen/
Des Vaterlandes Glück zu sein;
Und steht dir alle Welt entgegen/
Laß dein Bemüh'n dich nicht gereu'n.
Je mehr der großen Noth auf Erden/
Je weiser/ besser sollst du werden:
Die» ist des Schicksals hcil'ges Ziel.
Was gut ist, wird im Kampf bestehen;
Nie kann das Gute untergehen —
Die Spreu nur wird des Sturmes Spiel!
^chon der Anblick eines einzelnen Leidenden gewährt demMenschenfreund ein trauriges Schauspiel — aber erschütterndist der Gedanke an ein ganzes leidendes Volk ; herzzerreißendder Anblick desselben. Dem, der da einzeln duldet, ist durchdie Menge der Glücklichen noch zu helfen, die ihn mitleidigumringen; wenigstens findet er in ihrem Erbarmen, wennauch keine vollkommene Hilfe, doch Trost. Allein wer hilfteinem um Wohlfahrt und Ruhe gebrachten Volk, wenn es nichtso viel eigene Kraft hat, fich selbst zu helfen? Wo findet esTrost, wenn es keinen in seiner eigenen Brust zu finden weiß?
Hier find es nicht einzelne Menschen, welche über die Härteihres Verhängnisses trauern — sondern Millionen haben gelittenund verloren. Der Nachtheil des zerstörten Wohlstandes verbreitetsich empfindlich durch alle Gewerbe, durch alle Stände. Derehemals Reiche hat nicht mehr die vorigen Kräfte, den ärmern