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Anhang
von
Betrachtungen in be sondern Fällen.
47 .
Wie Gott die Völker der Erde richtet.
Erster T b e i l.
Svr. Sal. tä, 3t.
Wie Du mit Deiner Rache HeerenDaherzeuchst/ Völkerzu zerstören/
Wenn Du des DuldcnS müde bist;
Wie Deiner Himmel Säulen zittern/
Wenn Deine Donner ste erschüttern / —
Der zittre/ Herr/ wer Dein Verächter ist!
Wie Berge rauchen und zerschmelzen /
Wenn nun/ von Deinem Blick entstammt/
Sich Wetter über Länder wälzen/
Zum großen Untergang verdammt; —
Wie Du den Blitze»/ Deinen Rächern/
Gebot'st/ die Erde von VerbrechernUnd ihren Freveln zu befrei'»;
Wie sie/ in Fluthen ausgegossen/
Auf Sodom und Gomorrha stoffen/
Vertilger ihrer Gräu'l zu sein;
Wie/ Herr der Fürsten/ Herr der Götter/SanhcribS Heer durch Deine MachtDein Engel würgte/ Juda'S Retter/
Sein zahllos Heer in einer Nacht! —
Das sprach der Mund schon der Propheten/
ES sah'n des Staubes Maj-estätenDen Eifer Deiner Herrlichkeit:
> Daß All«/ welche stch empören/
Verzagen müssen/ wenn ste höre»/
Was Dein Gericht Empörern dräut.
Es ist Zeit, daß wir aufmerken auf die Gerichte Gottes, welcheer über die Völker der Erde ergehen läßt. — Nicht ohnmächtigeMenschen beschwören dm Ungeheuern Sturm, der die Weltverwüstet, daß er plötzlich schweige. Nicht Menschen haben denSturm veranlaßt; nicht diese Zeiten, sondern längstvergangene