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8 (1837) Das Reich Jesu auf Erden
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Anhang

von

Betrachtungen in be sondern Fällen.

47 .

Wie Gott die Völker der Erde richtet.

Erster T b e i l.

Svr. Sal., 3t.

Wie Du mit Deiner Rache HeerenDaherzeuchst/ Völkerzu zerstören/

Wenn Du des DuldcnS müde bist;

Wie Deiner Himmel Säulen zittern/

Wenn Deine Donner ste erschüttern /

Der zittre/ Herr/ wer Dein Verächter ist!

Wie Berge rauchen und zerschmelzen /

Wenn nun/ von Deinem Blick entstammt/

Sich Wetter über Länder wälzen/

Zum großen Untergang verdammt;

Wie Du den Blitze»/ Deinen Rächern/

Gebot'st/ die Erde von VerbrechernUnd ihren Freveln zu befrei'»;

Wie sie/ in Fluthen ausgegossen/

Auf Sodom und Gomorrha stoffen/

Vertilger ihrer Gräu'l zu sein;

Wie/ Herr der Fürsten/ Herr der Götter/SanhcribS Heer durch Deine MachtDein Engel würgte/ Juda'S Retter/

Sein zahllos Heer in einer Nacht!

Das sprach der Mund schon der Propheten/

ES sah'n des Staubes Maj-estätenDen Eifer Deiner Herrlichkeit:

> Daß All«/ welche stch empören/

Verzagen müssen/ wenn ste höre»/

Was Dein Gericht Empörern dräut.

Es ist Zeit, daß wir aufmerken auf die Gerichte Gottes, welcheer über die Völker der Erde ergehen läßt. Nicht ohnmächtigeMenschen beschwören dm Ungeheuern Sturm, der die Weltverwüstet, daß er plötzlich schweige. Nicht Menschen haben denSturm veranlaßt; nicht diese Zeiten, sondern längstvergangene