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42.
Das Heilige gewinnt den Sieg.
Rom. 6 , 28.
Er verließ, mit Preis gekrönet,
Sein Felsengrab; der Mensch war Gott versöhnet.
Der Fluch vom Berge Sina schwieg!
Denn statt Tod hat er uns Leben/
Liebe statt der Furcht gegeben/
Zuversicht durch seinen Sieg!
Er hat's/ er hat's vollbracht/
Das Werk der Gnad' und Macht!
Preis sei dem Auferstandencn!
Nun fürchten wir
Den Tod nicht. Dir
Dir, Todvertilger, folgen wir!
Jauchzet Gott mit frohem Schalle,
Der ganze WcltkreiS wiedcrhalle:
Der Heiligste gewinnt den Sieg!
Aller Zweifel ist gebrochen,
Gottes Wille ausgesprochen:
Das Heilige gewinnt den Sieg! —
Sollt ich nun durch die GrauenDer Well nicht muth'ger schauen?
Kann je, was Gott liebt, unterliegen?
Nein, aufgesehenZu Gottes Höhen:
Das Ew'ge kann nicht untergeben!
^ie Geliebten Jesu alle flohen bang und ängstlich; Jeder suchtefür seinen Gram um den Tod des göttlichen Freundes eine Ein-samkeit, Jeder vor der blutdürstigen Grausamkeit der Judeneine sichere Verborgenheit. Und wie der heiße Schmerz um denTod des Hochgeliebten weinte, mag mancher herbe Zweifel imGemüth der Jünger laut geworden sein. Es ist mir, als hörteich ihre Klage: Jesus, der göttliche Meister, ward eine Beutemörderischer Verbrecher! Konnte Gott den Geliebten verlassen,der ihn Vater nannte? Konnte der Allerheiligfte den Heiligenzum Spott der Unreinen werden lassen? Wer darf der Tugendund Wahrheit gehören, wenn sie als Verbrechen zum blutigenUntergang führen, während das Laster glänzende Siege feiert?Ist ein Richter über den Sternen, und er schweigt? Ist ein