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8 (1837) Das Reich Jesu auf Erden
Entstehung
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35 .

Deutungen ans der Ewigkeit.

Erste Betrachtung.

Der Hingang zum Vater.

Joh. 14/ 28.

Du bautest eine Hütte mir ,

Gedanken da zu sammeln,

Und da zuerst, mein Gott, von DirUnd Deiner Huld zu stammeln!

Und, immer mehr veredelt, michIn Deinem Lob zu üben,

Und getrieben

Von Deinem Geiste, Dich

Stets inniger zu lieben.

Nicht sterben! Ja, nicht sterben, Gvtd!

Des bessern Lebens GlaubenSoll keines bangen Zweiflers SpottVon meinem Herzen rauben.

Ich werde sterben, aber dannWirst Du zu Dir mich führen;

Triumphiren

Wird meine Seel' und kannIm Tode nicht verlieren.

d?ur sehr ungern mag der gewöhnliche Mensch an Tod undGrab denken, und doch erinnert ihn so viel daran! Man sprechevon Verstorbenen; oder begegne einem Trauerzuge, welcherdem Sarge zur Beerdigung folgt; oder höre von Bekannten,welche die Welt verließen; oder gedenke seiner eigenen Geliebten,deren Asche nun ruht im Schoos der Erde immer werdenwir daran erinnert, daß auch wir schlechterdings von derallgemeinen Einrichtung der Natur keine Ausnahme machenkönnen. Wer nie ohne Schauder an seine Sterbestunde gedachthat, ist so gut, so sanft entschlafen im Arm der Auflösung, alsder sich nach ihr sehnte. Und doch erinnert sich der gewöhnlicheMensch nur ungern an Tod und Grab. Es ist natürlich. Wäreauch die angeborne natürliche Lebensliebe nicht so heftig undinnig in jedem Sterblichen, als sie wirklich ist : wie sollte nichtAbneigung gegen Todesgedanken entstehen, da sie von Allem das

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