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8 (1837) Das Reich Jesu auf Erden
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sollte ich in Dir sein und aufhören können? Du hast mich nichtfür diesen Traum auf Erden ins Dasein gerufen Du wähltestmir die Ewigkeit. Jesus, der Auferstandene, zeigt mir durchseine heilige Lehre dahin den Weg.

Er zeigt mir ihn durch die Unsterblichkeit hin zu Dirzu Dir! zu höhern Vollkommenheiten, zu denen ich michin der Prüfungsschule des irdischen Lebens vorbereitcn soll.(Kol. 3, 2.)

O, welche unbeschreibliche Heiterkeit bemächtigt sich meinenSeele! welches Entzücken gießt der Gedanke an ewiges Sein inmein Herz! Ihr Leiden des Lebens, ihr Stunden des Schmerzes,was seid ihr! Vorüberfliegende Schatten, die keine Spurin mir hinterlassen ; Mahnungen Gottes, festzuhalten an Jesuheiligen Weisungen; Mahnungen meines himmlischen Vaters,eingedenk zu sein meines Berufs zur Ewigkeit.

D mein Gott, fest will ich an Dir hangen. Ich bin durchDeinen Willen unsterblich; ich will, von Deinem heiligen Geistdurchdrungen, der Unsterblichkeit würdig handeln. Ich willmeine Fehler abschütteln, wie einen befleckenden Staub; ichwill Gottes sein, weil ich unsterblich bin. Sehnsuchtsvollstrebe ich zu Dir empor, ewiger Vater! nimm mich und dieMeinigen in Deine Herrlichkeit einst auf! Amen.

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