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Unsterblichkeit.
Mark. iS/ t- t4.
Werd' ich vor Freude mich noch kenne»/
Wenn Gott zur bessern Welt mich nimmt?
Wie wert»' ich Alles anders nennen,
Wenn Gottes Macht mich dort umschwimmt!
Wie eine ein;'ge Gottheit nur.
So ist auch nur ein ein;'ges Leben,
Und eine einz'g c Schöpfung nur,
Vernichtet ist des Todes Spur;
Nichts als Verwandlung kann es geben.
Ich weiß, daß meine Seel' einst wohnt,
Wo Christus, mein Erlöser, thront.
3^ie Feier der Wiedererscheinung Jesu, des Gekreuzigten, desGestorbenen, ist gewissermaßen der Festtag, mit welchem wirauf Erden die freudige Erinnerung an unsere eigene Unsterb-lichkeit begehen. Seine Auftrstehung vom Grab mahnet uns anMe großen Verwandlungen, welche auch unserer Seele bevor-stehen. Sie ist nicht Staub, wie unser Leib; sie kann nichtStaub werden. Ewig wirksam, wie alle vom allmächtigenSchöpfer erschaffenen Kräfte im Weltall, wird auch unser Geistewig wirksam bleiben. Jesus, unser Vorbild im Leben, unserVorbild im Tode, ist auch das Vorbild dessen, was wir nachDem Tode zu erwarten haben.
Es sind drei große Gegenstände, die heiligsten Angelegen-heiten der Menschheit, neben welchen alles Andere gering zuachten ist, — drei Gegenstände, zu welchen sich nur der mensch-liche Geist erheben kann, kein anderes, uns bekanntes GeschöpfGottes; — drei Gegenstände, die das Heiligthum aller Seelensind, und ohne deren Besitz der Mensch aufhören wurde, Menschzu sein. Diese sind: der Gedanke an eine in Allem waltendeGottheit; — das Streben, sich Gott zu nähern durch Voll-kommenheit; — die Hoffnung der Ewigkeit.
Und wer diese drei Heiligthümer in seinem Herzen bewahrt,Verfolgt den Fußstapfen Jesu; der ist auf dem Wege des Heils;