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8 (1837) Das Reich Jesu auf Erden
Entstehung
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Ich bin mächtig durch ihn denn er offenbarte mirden weisesten Gebrauch der Lebensgüker und der Gaben, welcheich hiepieden durch die Gnade meines Schöpfers empfangen habe.Wie Christus Jesus mächtig war an Thaten und Worten vorGott und allem Volke (Luk. 24, 1!).), also ist es, der ihm nach-folget. Es bedarf keiner zahllosen Heerschaaren, um große Dingezu wirken. Gott ist gewaltig durch seine Geliebten. Hat nichtein einziges Wort der Wahrheit aus dem Munde des Weisen,obschon er in verborgener Dunkelheit lebte, Völkern und Schick-salen andere Richtung gegeben? Hat nicht ein Seufzer der Un-schuld schon oft das ganze Truggewebe bewunderter Beredsamkeitzerrissen? Hat nicht ein Blick des Gerechten oft den Tirannenzwischen seinen Leibwachen erzittern gemacht? Ihr, die ihran goldenen Sälen wohnet, über Flotten gebietet, oder weiteGefilde euer Eigenthum nennt; die ihr in Purpur und Seidenwandelt, und Zinsen auf Zinsen häufet; ihr besitzet mehr, alsich; aber ich bin reicher, als ihr. Eure Schlösser, eure Flotten,eure Landgüter, eure Juwelen, eure Zinsen beseligen das Herznicht; ihr hänget Wünsche an Wünsche, und werdet nicht zu-frieden. Weil euch Alles zu wenig ist, seid ihr arm. Ich binreich, weil ich genügsam bin. Ich bedarf selbst des Wenigen,was ich habe, nicht alles zu meiner Nothdurft. Ich besitze alsoeinen Ueberfluß, der euch fehlt. Ich kann noch Andern mit-theilen, noch Andern helfen mit drm, was ich entbehren kann.Ihr verschenket Geldsummen an Kirchen und Klöster, anKranken- und Armenhäuser; ihr verthcilet glänzende Geschenke.Aber ich gebe mehr, als ihr, denn ich verschenke einen wichtigenTheil meiner geringen Einkünfte; ich gebe mehr, als ihr, dennich gebe segenvoller, weil ich selbst die aufsuche, welche meinesBeistandes bedürfen, ihre Noch prüfe und die Mittel, welcheihrem Wohlsein am ersprießlichsten sind. So gab Jesus;darum war er in seiner Dürftigkeit reich und ein Helfer allerLeidenden.

Ich bin mächtig durch ihn denn durch ihn habeich selbst die Schrecken des Grabes überwunden. Wer ist denngewaltig, als der, dem nichts furchtbar ist? Und warum sollte