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8 (1837) Das Reich Jesu auf Erden
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24 .

Sterben ist mein Gewinn«.

3. Kor. 15, 31.

Fels Gottes, den mein Arm umschlinget,Unsterblichkeit, Unsterblichkeit!

Wenn Nacht und Trübsal mich umringet,

Mich Alles drängt, mich Alles dräut

Soll ich dann still steh'n, und ermatten? .

Nein, Sehnsucht nach den kühlen Schatten,

Nach Gottes Ruh', erfüllet mich.

Wie auf des stillen Berges Höhen,

Wo Alles uns so tief entzückt,

Wenn kühle Lüft' uns sanft umwehen,

Wenn uns ein frischer Quell erquickt-

Zu schwaches Bild von jenen FreudenNach still zurückgeweinten Leiden

Wie bald bald ist mein Ziel erreicht!

Und dann, und dann, wer kann sie denken,

Die Wonne, die mein Herz erfüllt?

Wenn keine Schmerzen mehr mich kränken, .

Mich Gottes Heiligthum umhüllt-

O dann, dann ist mein Geist genesen.'

Und Freiheit, Freiheit all mein Wesen,

Und meine Seele Seligkeit!

^er menschliche Leib, welchen wir tragen auf Erden, ist nurein durchsichtiger Schleier unserer Seele. Anderssollen wir uns unfern Körper im Verhältniß zur Seele nievorstellen; denn diese Vorstellungsart ist eben so wahr an sich,als reich an wichtigen Folgerungen fürs Leben.

Die Gottheit wollte, daß sich unser Geist auch mit demNichtgeistigen in Verbindung setzen könne; darum hüllte sie ihnin einen feinen irdischen Stoff, der durch ihn in allen seinenTheilen belebbar ist. Vermittelst des zartesten, dem bloßen Augefast unerreichbaren Nervengespinnstes, welches den ganzen Leich-nam durchdringt und umgibt, wird die Seele dieses Leichnamsmächtig. Sie genießt dadurch Eindrücke von außen zu ihrer Be-lehrung, und lernt sich seiner wie ein Werkzeug bedienen gegendie äußere Welt. Ist dieser Schleier zerrissen, dieses Werkzeuggebrochen: so hört der Geist auf, damit mächtig zu sein. Der