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ist's, der ihn mit Gott verband; Jesus ift's, der ihn durch Lebenund Ewigkeit zum Heil führt.
Siehe auf zum Herrn, Ungenügsamer, dem alles dasmannigfaltige Gute noch nicht genug ist, das ihm durch GottesVorsehung und Segen zu Theil ward. Der Gedanke an GottesWeisheit, an seine über Alles waltende Güte, wird dich mehrmit dir selbst und mit dem zufrieden stellen, was du hast, alsjeder andere Bcruhigungsgrund. Mit dem Blick des Glaubenszum Himmel verliert sich die bange Sorge um das Irdische, undBeschämung der Seele tritt an die Stelle der Unzufriedenheit.Du hast nicht Alles erlangt, was du begehrtest, aber unendlichmehr, als du verdientest. Denn was hattest du ihm zuvorgegeben, daß er dir wiedergeben sollte? Oder wodurch hattestdu, Eitler, vor vielen deiner Mitmenschen Vorzüge, daß erdich höher begünstige, als sie?
Oder stammt die Unzufriedenheit mit deinem Leben, mitdeinem Stande, mit deinem Vermögen, mit der Zahl deinerFreunde nur aus kleinlichem Stolz und Ehrgeiz her? Möchtestdu nur, Andern zum Trotz oder Verdruß, in Ansehen, Machtund Reichthum wachsen? Oder bist du mißvergnügt, weil dudich von Andern übertroffen siehst, denen du gern gleichstemmöchtest? — O Elender, Schwacher, so bist du würdig, nochtiefer zu sinken, um des Frevels willen, den du an GottesGerechtigkeit und Heiligkeit zu üben wagst. So bist du nichtwürdig des Guten, das seine Liebe dir gewährte, da du, Blöd-sinniger, die Allmacht selbst zur Dienerin deiner hochmüthigenEntwürfe und Wünsche verwandeln möchtest. Dir gebührt keinwahres Glück, weil du es noch nicht zu genießen verstehst, unddasjenige, was dir durch Gottes Segen ward, mit Füßen trittst,um desjenigen willen, was seine Allweisheit dir verweigert.Lästere nicht dies Leben, es sei ein elendes, alltägliches Dasein,nicht werth, gelebt zu sein; sondern schilt deine Thorheit,deinen Wahnsinn, die deine Stunden verbittern, deine Freudenverscheuchen. Bekämpfe nicht eingebildete Hindernisse deines ver-meintlichen Glücks — nein, dich selbst und deine Leidenschaftbekämpfe.