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8 (1837) Das Reich Jesu auf Erden
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Des Höchsten A l l g e g e n w a r t.

Psalm t39, 7i2.

Der Herr ist in den Höhen,

Auch in den Tiefen ist der Herr;

Wo Menschen vor ihm zitternd stehen,

Wo ihn der Seraph preis't, ist Er!

Ist, wo ich in Gedanken ^

Hinflicgen mag, mir nah.

Und frei von endlichen Schranken,tzn allen Räumen da:

Umfaßt mit seinen HändenDie Welten, und umspanntAn allen ihren Enden,

War durch sein Wort entstand.

Er zündet jede Sonne,

Flammt jedes Sternes Fackel an,

'Durchströmt-mit sei ger Wonne,

Was ihn nur ahnen kann.

Des ErdgewürmS GewimmelUnd was im Meere lebt,

Wer unter seinem HimmelUnd wer im Himmel lebt,

Ihr, alle seine Werke,

Empfindet Tag und NachtDie Nähe seiner Stärke,

Den Segen seiner Macht.

Empor zu Gott, empor aus dem Drange und Staube derirdischen Geschäfte, schwinge dich, o mein unsterblicher Geist,auf den Flügeln frommer Andacht!

Ich will meiner Seele ein großes Fest feiern! ich will siemit dem Herrlichsten umgeben, was Erde und Himmel haben:in einem Ozean von Entzücken soll sie untergehen sie sollGott denken. Beten soll sie zu dem Unendlichen, erhabe-nen Urheber ihres Daseins, reden zu dem heiligen Geist desWeltalls!

Heiliger, verborgener Geist des Weltalls! Gott, Du inMillionen Wundern majestätisch Geoffenbarter! Grossen-harter durch das Wort des ewigen Sohnes! Du von allenSchöpfungen Verherrlichter, von allen Geistern Gepriesener!