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auf diese».» Erdball ist? — Was ist denn unser Erdball? Ach,einer de r allerkleinsten Sterne ist er am Himmelsraum ; undselbst u nsere Sonne, obgleich anderthalb Millionen Mal größerals d'.e Erdkugel, ist nur eine der kleinsten Sonnen, gegenande re gehalten, welche in Fernen, die kein Sterblicher berechnenkan n, noch als Gestirne erster Größe leuchten. Wenn ich nachdi esen Verhältnissen, nach diesen Größen der Himmelskörperschließen darf: ach, so ist der Mensch unter den göttlichenKreaturen noch eine der allcrmedrigsten und geringsten; sowohnen in der Unendlichkeif des Alls im Ewigen noch Wesenhöherer Art, als wir, vor denen wir wie Staub verschwindenwürden, wenn wir neben ihnen standen ; und deren Weisheit,deren Heiligkeit, deren Vollkommenheit und Wonne erhabenüber die unftrige ist, wie die unserige über Weisheit und Voll-kommenheit und Wonne des geringsten Wurms erhaben ist, denwir unwissend mit Füßen treten.
Ja, es beten Wesen höherer Art zum höchsten aller Wesenempor, und heiliger und vollendeter als ich. Die Offenbarungruft mir den Namen der Engel, der erhabenen Geister desHimmels, der Seraphim und Cherubim, zu. Es ist eine Weltüber mir, es sind noch Bewohner des ewigen Alls, vor denenich ein Nichts bin. Und hätte keine Offenbarung mir gesprochen:ich würde es aus dem erkannt haben, was ich schon auf Erdenunter mir wahrnehme. Ja, die Welt wird mir wahrlich einSpiegel der Ewigkeit, wenn gleich nur ein dunkler Spiegel,dennoch mächtig genug, mich mit seinen Bildern tief bis in dasInnerste zu erschüttern.
Nur ein dunkler Spiegel; aber wie viel erkenne ich schonin ihm! Mein Wissen ist hienicden nur ein Stückwerk, aberwie erhebend ist schon dies geringe Wissen! Ich empfinde,wenn sich mein Geist in der Größe und Unendlichkeit der himm-lischen Schöpfungen verliert, meine Kleinigkeit, mein Nichts,und dennoch wieder einen süßen Stolz und Trost, daß ich,auch ich, Gottes, des Weltenurhebers, wcrth bin; daß etwasGöttliches in mir lebt und denkt!