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8 (1837) Das Reich Jesu auf Erden
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18 .

Die Welt ein Spiegel der Ewigkeit.

t. Kor. 13, t2. 13.

Der Herr ist Gott! von EwigkeitenDer Herr! der Herr auch unsrer Zeiten!

Er war, er lebet, er wird sein!

Was er beschließt, wer will cs wenden?

Der Weltbau ruht in seinen Händen:

Trägt er ihn nicht, gleich stürzt er ein.

Noch aber wandelt seine BahnenDer Weltball, den sein Finger hält;gn seiner Allmacht OzeanenSchwimmt dieser Staub »och, unsre Welt.

Wie lange noch von seinem SchonenGeduldet, o ihr Nationen,

Die ihr auf diesem Staube spielt?

Wie lange noch, eh' er entbrennet,

Allgegenwärtig und verkennet,

In keinen Wundern euch gefühlt?

Wie lang' ein Vater und ein Rächer,

Entheiligt und voll Langmuth doch?

Er hing die Erd' an Nichts: Verbrecher!

An nichts auch euch! Wie lange noch?

Avie herrlich harmoniert der Gott, welcher mir aus Jesu Hirn-melsvffenbarungen entgegenstrahlt, mit dem wunderreichenGott, der majestätisch sich mir und allen Völkern, allen Zeit-altern in der wechselnden Pracht der Natur verkündet! Ge-heimnißvoll und groß in der Ordnung von Millionen flammen-den Welten, die in ewig geregelten Bahnen durcheinander wan-deln, ohne sich zu verirren oder zu zerstören. Gnadenvollwaltet er in dem Reiche unsterblicher Seelen, wo sein Ruf zurSeligkeit alle Wesen durchdringt und seine Gerechtigkeit herrscht;gnadenvoll in dem Reiche des Staubes, wo auch der letzteWurm sich seiner Barmherzigkeit freut.

Je länger ich die Offenbarungen des ewigen Sohnes be-trachte und erwäge, je länger ich mich versenke in die An-schauungen der unendlichen Schöpfungen, je näher fühle ichGott je lebendiger empfinde ich's: hier ist kein todtcsWirken, sondern durch alle Formen des Staubes, durch alles