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8 (1837) Das Reich Jesu auf Erden
Entstehung
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113
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13.

Der Trost des Dulders.

2 . Tim. 4, 7. 8.

Sei stark, mein Geist,, wenn alle FreudenDes Lebens fern v-on dir entflich'n;

Sei muthig, wenn auch schwere LeidenBisweilen allen Trost entzieh'».

Erhebx dich vom Staub der Erde!

Umfasse Gott im Geiste, werde -Werth jener cw'gcn Herrlichkeit,

Die der, der auch für dich gestorben,

Bei seinem Vater dir erworben;

Ein Traum doch nur ist diese Zeit!

Bemühst du dich, der Deinen Segen,

WMn,

Laß dein Bemüh'n dich nicht gereu'n.

Laß weder List n-och Spott von SündernDich je am weisen Wohlthun hindern,

Dein Himmel, Seele, ist ja dort!

Dort wird die Treu, geübt auf Erden,Zchntausendfach vergolten werden;

D'rum fasse Muth, und fahre fort!

Awar sollte der tugendhafteste der Christel: auch immer schonhienieden der Glückseligste sein doch ist er es nicht jederzeit.Zwar senkt Religion den stillen Himmelsfrieden in die Brustihrer Verehrer, daß sie, in der Fülle des Leidens, doch nieganz elend werden können, immer noch im Sturm einen Anker,in der Nacht des Jammers einen freundlich leitenden Sternhaben. Aber es gibt Stunden, es gibt Tage, wo selbst dieserAnker im tiefen Grunde wankt, wo selbst das Licht diesesSterns trüber wird. -Es gibt Tage, es gibt Stunden, wo selbstdas Bewußtsein unserer Rechtschaffenheit, das Gefühl unfersWerthes, die Erinnerung unserer'Tugenden, weit entfernt,den Schmerz zu mildern, welchen wir leiden, ihn nur ver-größern kann. Und diese Stunden, diese Tage sind es, welcheuns ein Uebermaß der Trübsal reichen. Eine solche Stunde wares, da Jesus blutigen Angstschweiß vergoß, und aus dem