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Und so wird mir Jesu bedeutungsreiches Wort hell: „Vatersich will, daß, wo ich bin, auch die bei mir seien, die Du mirgegeben hast." (Joh. 17, 24.) Ja, es ist ein Wiederfinden derGeliebten, ein Wiedcrerkennen nach der Trennung! — Gibtes schon auf Erden Zustände, wo der Geist des Menschen, zumTheil entbunden vom Leibe, von den ihn blendenden Sinnen,durch seinen bloßen Willen mächtig ist, entfernte, ihm fremdePersonen in ihm fremden Gegenden wahrzunehmen: warumnicht mehr noch dann, wenn jede Fessel gebrochen ist ?
O Gott, o Vater! auch meine müde Seele wirstDu erquicken. — Nein, ich will nicht mehr zittern vor derAuflösungsftunde. Ich will sie mit jener seligen Zuverfichrerwarten, die mir Jesus gab, der Ueberwinder der Todes-schrecken; mit jener Heiterkeit, zu welcher Deine unendlicheGüte und Liebe mich berechtigt. — O des Entzückens, wennmir all mein Verlornes nun in dem heiligen, herrlichen Lebenwieder wird, dem Du mich gewcihet hast! Wenn ich, wasmeiner Seele tbeuer war, nach der kurzen Trennung wieder-finde!
Halleluja! Halleluja! Gelobet sei Gott, der namenlosHerrliche, der namenlos Barmherzige! Halleluja, dem all-.liebenden Vater der Seelen, die er erauickt und verklärt inLen Stunden des Todes. Gepriesen sei der Unendliche, derVater des Lichts und der Seligkeit, von Welten zu WeltenDurch die Ewigkeit hinab. Amen.
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