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o so ergreife ich mit neuem Muth den Pilgerstab auf Erden,und kein Leiten soll mich schrecken, denn Du, mein Gott, bistmit mir; wer darf wider mich sein? Wer Dich hat, Gott desunendlichen Weltalls, hat der nicht Alles? Alles, auch wennfein irdisches Habe und Gut zu Staub würde, wenn die Ge-walt seiner Feinde ihn in das Elend stürzte, wenn Krankheitenseine Kräfte verzehrten, wenn der Tod von ihm das Geliebtestehinwegrisse. Er verliert ja nur, was ihm nie gehört hat. Aberdem Geiste bleibt das Geistige, das Beste, wenn Du, meinGott, ihm vergebend und hold bleibest. In dir findet er das'Köstlichste endlich vollkommener wieder, als er es hieniedengenossen.
Mir sind meine Sünden vergeben. Ein entzückendes Gefühldurchdringt mein Herz; denn es ist Dein Wort, welches sagt:X wer seine Sünden erkennt und löstet, der soll Barmherzigkeiterlangen. — So wir sagen, wir haben keine Sünde, so ver-führen wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns. Sowir aber unsere Sünden bekennen, so bist Du, Allerbarmer,treu und gerecht, daß Du uns die Sünde vergibst, und reinigstuns von aller Untugend. (1. Joh. 1, 8. 9.)
Gehe hin und sündige hinfort nicht mehr, sprach mein Hei-land. Ich will es. Ach Vater, wenn Leichtsinn, Gewohnheitund Leidenschaft mich überraschen — gib mir Kraft und Bei-stand Deines heiligen Geistes!
Gott ist mir gnädig! — Er will verzeihen. Er hat mirverziehen. Mit freierm Muthe trete ich in das Leben; mitgrößerer Stärke nehme ich die Leidensbürde auf mich, die ermir zu tragen gegeben hat. Er ist mit mir! ich werde siegen;durch Gerechtigkeit und Heiligkeit meines Wandels vor ihmseiner Gnade sicher, werde ich siegen von nun an.
Siehe, um Trost war mir sehr bange. Du aber hast Dichmeiner Seele herzlich angenommen, daß sie nicht verdürbe;
! denn Du wirfst alle meine Sünden hinter Dich zurück. Amen.