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3 (1837) Andachtsbuch einer christlichen Familie
Entstehung
Seite
396
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44.

©er £fhi# in t>en ©rljoluttgöftunhen.

$ret>. ©cif. J, i.

©<hon oft fyabi id) über bie würbigfte ©efdjäftigung meinerStebenftunben nachgcbacht. Oiefe Stebenftunben, in welchen ichmeinen ®eift gerftreuen foß, bamiter neue Kräfte, neuen SDtuthfammle, finb bemjenigen nicht gleichgültig, welcher mit bemföftlichften ®efd>enf be$ Sebent recht wuchern, unb feinen klugen*blich beffelben t^öridbt verfcbwenben möchte! Oiefe Stebenfiunbenfinb ein großer Shell meineö OafeinS; auch von ihnen unb ihrerweifen Slnwenbung werbe id) einft Stechenfd)aft ablegen müffen,alö »on einem Sheil be$ mir ano^rtrauten ^PfunbeS!

SBie falfch oerfleht ber SDtenfd) oft fein Sehen, wie wenigbegreift er ben Serth ber furgen Slugenblicfe, bie ihm hieniebeni« f«« vergönnt finb! Oft ift ihm bie 3eit eine Saft, bie er ab#werfen möchte. ©r feufjt über bie Sänge ber 3 et, welche, wenner früher ober fpciter am ©nbe berfelben ffeht, wie ein flüchtiger,furjer SÖtorgentraum vorübergeeilt ift. Umfonjt fchmachtet er bannnach ben fruchtlos verlorenen Soeben, nach ben verfchwenbetenfahren. Umfonft wunfeht er bann fein Sehen erneuern ju fönnen,um mit größerer Seieheit ju genießen. Umfonft fühlt er bannbie furchtbare Sabrheit, baß jebe burch eigene ©thulö verlorneSKtnute ein ©elbjtmorb, ein Staub an feinem Sehen war, baßfrucbtloö gelebt ju haben, fein Sehen mehr war.

SK an fpriebt vom 3eit»ertreib; man erftnbet fünfte, bie 3 eitju vertreiben, biefe föfHirfje ©otteögabe! O Shoren, bemüheteud; nicht, bie 3fit Jtj vertreiben, wahrlich, fte vertreibet euch!

Oie ©tunben fliegen an unö mit reißenber ©ile hin. Softnb bie 3af>re gehoben, bie bu lebteft; waö haft bu von ihnenbehalten? ©ine jerriffene, fchwadje ©rinnerung. So finb bieFlamen, bie bu einft in feh'grn 2(ugenblicfen pflucfteft? ©ieftnb ©rbe unb 5tfd?e geworben. So finb bie $reunbe, mit welkenbu bich einft fo innig verbunben haitejt? Oer ©tront ber 3 clt