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9Ri$faUen öm ©egenwavtigem
@»t. 6al. 20/ 14.
©oöt' »cf» ba« »on Sott nur f oben/
Wo aucfj idj fcfjon Sffiri«&eit fe{>’?
§(»’« nicht «in ©efchenf oon oitit,
3Btnn icf> feinen 38eg w|}e&'?
Seber frmtt/ reeller flogt/
$ag ihm (Bott mehr Siebt »erfagf.
Äiev in meinem $ilgertfanhe©ei mein £(>eü Sufriehenheit;
$ort in meinem ©oterfanbeSEÖohnt bie roah« ©efigfeit;
Seere ©inbilhung jetffort$ier oft meine« Sehen« Sßerth-
9£öcmbd)l bu auf tauben $Degen,
SWeine ©eele / Hage nicht;
Wut bein fcugenbmuth gibt ©egen/
Wut bein ©feichmuth reich jum Sicht/tlnb icb fafe ©otte« ©inn ,
5öenn icb ganj »oilenbet bin!
© öfe, böfe, fpridjt man, wenn matt’4 ^at; aberwenn’3 weg tpt, fo rühmet man ei bann! (©pr.©al. 20 , 14.) 2Ber liefet biefe Sßorfe ber ^eiligen ©cbrtff,ohne non ber SBa^eit berfelben tief getroffen $u werben? $eberhat baoon bie (Erfahrung an ftch felbfl gemacht; wnb Reiter fmbetbartit jugleid) auch einen Gorwurf gegen bie Unbeftänbigfeitfeiner Urteile, gegen bie feiner Slnjtchten, bie er non
mandjerlei ©ingen wnb Gegebenheiten feineb ?ebenö fyaitc.
5Dlan rnödjte ee> bei oerfchiebenen üftenfeben fafl für einewirfltche ©eelenfranfheit IMten / ba$ fte unabläfftg über il;regegenwärtigen Gerhältniffe unb Umffänte flagen.. ©ie h^ fnbeftänbig £eiben, ungeachtet (Ie ftch fehr wohl ju beftnbenfdjeinen. 3(ber wie heute, fo h^te man fte auch fd)on »or3ahr unb £ag flagen. ©ie$ ungufriebene Durren unb ©cufjenijl ihnen jur ©ewohnhett, burd) bie ©ewohnheit jum Gebürf*rn’ffe, burch ba$ Gebürfhiß ju einer gewiffen 2lrt non Vergnügen