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®lücflich foll jeber Sterbliche fein, hoch nur — trenn ere« fein will. Cen freien SBitten gab un« ber göttliche 93ater,weit wir felbffffänbige Sßefen, gefdjaffen nach feinem 23t(be, feinfüllten, feine tobten SEBerfjeuge, feine willcnlofen ©eff alten, umfähig jurn ©Uten ober 23öfen.
©lücflidj $u fein, ^angt alfo ron jebe« 9)lenfchen UBillen ab.Ca« ©lücf, welche« nt'djt »on mir fei b ff unb burdj eigeneStraft erworben werben fann, tff fein wahre« ©lücf, weil wa«mir Slnbere geben, auch Slnbere eben fo leiebt wieber nehmenfönnen. ®ott würbe un« nicht jur ©lücffeligfeit gefdjaffm haben,wenn biefelbe nid)t in ber Sfffadjt be« einjelnen SDlenfdjen läge,fonbern bon frember ©unff unb unjuberedjnenben Umffanbenabhinge.
Unb welche« tff nun bie®runbtage alle« ©lücf«? Söelcbe« ifrba« unfehlbare S0?ittel, ba« jeber Sterbliche in feiner ©ewalthaben fann, froh unb heiter $u werben? O, wie oft warbe« fdjon ju un« gebrochen, wie feiten haben wir ben redetenSinn baoon begriffen! — Ciefe« SOfittel tff: jufrteben fein,jufrieben machen. Srwfrb btr bie feffe ©emüth«ff immung:mit unbefangener Seele ben gegenwärtigen Slugenblicf§u genießen, fo wie bie Suff, welche er btr bringt; erwirbbtr bie erhabene Stärfe be« Jperjen«, ba« muthtg ju ent<behren, wa« bir »om Sdjicffal noch oerwetgert tff.
Uebe bt'ch, jufrteben ju fein mit ®ott! — Cuerfchn’cfff? Cu glaubff nie gegen ba« h^cf)ffe Sßefen eine Umjufriebenheit gezeigt §u haben? Cu glaubff, nicht« fei letdjter,al« mit bem gütigffen, weifeffett Sdjöpfer jufrieben ju fein? —3lber woher benn oft betn Unmuth über mandherlei ©chtcffale,bie bt’ch ohne bein 3uffwn betrafen ? Cu fpricbff: tdj war nurmit biefen ©chtcffalen unjufrteben. 2lber famen ffe nicht non©oft ? Sßaren ffe nicht ba« SKerf feine« SBtllen« ? Cu flagteffbie Saaten ©otte« an; wiber ©ott, o 33löbfinniger, ffhrie beineUnjujtiebenheit!
Sßoher betn Unmuth, wenn beine Sichlinge bir hinwegffarben;wenn greunbe burch ein frernbe« SSerhängniß »on bir geriffenwürben; ober wenn bu über bie Sage murrteff, in bie bu oerfefct