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3 (1837) Andachtsbuch einer christlichen Familie
Entstehung
Seite
213
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firm wohnen. ©ort wirb bie einförmige 9?uhe, baö ©d)weigettter 9latur meine Seibenfchaffen befänfiigen, meine BcgierbentnilDern. 3n Der 2Belt unb ihrem ©ettimmel fefje ich nurUaö f(eine, »erborbene brachten ber üttenfehen, if>r ^auchgenum ntcfjtö, ihr Hummern um baö Unmögliche; ich fef>e nur bießitelfeit ber ©t'nge. 3 n ber Gfinfamfeit aber erbltcfe ich michfelbft, unb ©idj, o ©ott, o Bater! ©idj, wie mich, »ergafiich oft unter ben nichtigen ©orgen unb Bemühungen, unter benthörichten SEBünfchen unb greuben be$ gewöfmlidKn Sebenö. 5iurwenn ich flffem ftefje, ftnbe ich ©ich unb mid) wieber.

24.

2>fe tfuttft/ gl «cf lieh ju. werten.

i. Jtim. 6, 6,

Su gibft, tmf? icb nicht Mangel leibe /

SOact ntftblg tfi/ attcb mehr als Brol>)

©Ibft §um Bci>tirfntf? «ueb noch gteu&eSur einen jeben ©tnn, o ©ott!

®Bie i|t jum Stöccbfel im ©enufjreich, fo grob Sein Ueberflufi!

Srum reifl i<b mflfjig im ©enuffeSer ©eiben Seiner ©iite fein,

903ifl gern »on meinem Ueberffuffe9C»db noch Bedürftige erfreun.

Bei fo wiel ©egen, fo »iel $ulb,

Bin ieb nicht frob, ifiS meine ©cbulb.

Ü^iefe (Jrbe ifl ein blumenreicher @chaupla| mannigfaltigergreuben; bie ipölle wohnt nur in ber Bruft berer, bie ftehineinlegen wollen, ©urdj bie Unerfältlichfeit ihrer Sßünfchegerftören fte ihre ©eifleöruhe, burd) Unmäßigfeit im ©enuffeihre4 getbeö ©efunbhrit. Um ber Ungebulb willen, mit welcherjie auf bie 3ufunft, auf ©lüefsgüter hoffen, bie ihnen nochfehlen, verlieren fte bic greube be$ gegenwärtigen 3lugenblicfö runb ben ©enuß ber ©üter, bie ihnen geyoren.

2( ber ungeffümen ©ehnfucht nach bem Beffern geigenbic- meiflen ?etbrnfd)affni heroor, bie uns quälen: bie ©orae,