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3 (1837) Andachtsbuch einer christlichen Familie
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©efühfen, nicht baö $err«$?err«©agen, mcfjt baö Jptnetnflüchtettin bie SfBunben ^efu, unb ber ©ebrauch anberer btlblt'd>erAuöbrücfe, bte feine flare ©orftellung gewähren nicht alleööiefcö unbAnbcrcö hilft jur©eiigfeit, fonbern, fagt 3efuöS^rtfluö, bte ben Sßillen thun meinet ©aterö imJpintmel, bte ftnb ©ott angenehm! Sflicfjt an ihrenSßorten, an ihren ÜJteinungen, Auflegungen, fonbern an ihrengrüßten, baö heißt, an ihren SEfwten, follt tf>r fie er«fennen! (SRatth. 7, 20. 21.)

3war aud) bte fettigen STpoftet empfehlen in i(;ren ©riefenan bie bamaligen cbrtfHtdben ©emeinben bte Angelegenheiten beö©laubenö, unb reben non ihm, »on ber ^erfon (Shnfti, < bernJperrn unb ©runb beö £eilö, non ber ©erechtigfeit beö ©tau«benö, »on ber fruchtbar feit beö ©»angeltumö, »on bem ©er«bienft beö ©»fertobeö 3efu, fte f»red)en auöführlidjer bar über,alö $efuö Ghriftuö felbft oft gethan. Aber ihr 2ßerf war, erffReiben ober $uben jur d)riftlid)en Religion ju befehren;biefen, btV gleich ben ©alatern oft abtrünnig würben, mußtenfte ben ©lauben an Sefurn »orjüglich einfdjcirfen unb lebenbigmachen; aber bennoch »erfäumten fte auch nie, ben anbernipaupttheil ber chriftlichen SKeligion eben fo nachbrücflich ju »re«bigen. Sßenn fte im erften Steile ihrer ©riefe bte ©laubenölehrenerflcirt hatten, bann brangen fte am (Schluffe ihreö ©chreibenöaud) ganj »orjüglich auf bte Xfyat, auf bie SBerfe ber ©ott»feligfeit. ©ie nannten, fte fdjilberten muthtg bie 9te-ihe ber bamalöim ©d)wange gebenben Safter, unb (teilten benfelben bie chrift«liehen Stugenben entgegen, ©ie ermahnten jum ©lauben unbjur Siebe ©otteö, aber fte erflärten feierlich: © a ö ift bie Siebeju ©ott, baß wir feine ©el>ote halten. (1. 3of>. 5, 3.)

©arin atfo offenbart ftch bie wahre JUachfolge 3efu, baßwir, alö »on ©ott geboren, bie 3Belt, baö heißt, unfere irbifchenfd)led)ten Steigungen, überwinben, unb mit Siebe unb Jreunb«fdjaft gegen bie ÜKenfdjen hanbeln, wie 3efuö 3eben »on undgeliebet unb nod) liebet. ©enn fo 3,emanb [»rieht, ich liebe©ott, unb hoffet feinen ©ruber, ber ift ein Sügner. (1. 3°^4, 20.)