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3 (1837) Andachtsbuch einer christlichen Familie
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genbe, 5Uleb mit SBeibheit leitenbe, SUTeö befeligenbe ©ottheit,ju »veiler wir in fytmmltfd?er i?inbfcf)flft rufen fönnen: 2lbba,lieber Vater t'm Iptmmel! Stur burch $efu SBort unb Vlutift ihm bie tl;eure 93ürgfcf?aft oon ber (Jwigfeit fcineö Jpeilb, oonber ©nabe beb 5lllbarmher$tgen, unb ben greuben einer bejfernSBelt nach ben Stagen biefeö ©taubeb, $u St^etl geworben. Sturburdf) ben ©lauben feiner Religion ift er gegen ben ©türm berSBelt jtarf, unb gegen bt'e Empörung feiner Seibenfchafsen all«jeit gewännet. Oie aUerebelften unb frömmften ©runbfäge unb©ntfchlüffe faben feinen feften ©runb unb fönnen leicf>t jerrüttetwerben benn wie mächtig ift ber Stet'j ber Verführung unbbeb Veifpielb, wie fd)wad) oft bie Vernunft, wenn fie nicht aufreligiöfer Ueberjeugung beruht!

©o wenig aber bie 3^* ohne ben ©lauben an ^efu Offen?barungen unb »ollfommen ju befeligen im ©tanbe ift, eben fofrud)tlob ift ber ©laube an ^efunt ohne bie Stfat.

SBahrlich, unb eb ftnben ftch noch, heutigen £«ge6/ wie $ur3eit unferb Cfrlöferb, weit mehr SDtenfchen, bie ba hoffen, feligju werben burch bab bloße $err?$err;©agen, burch bie Veob?adjtung äußerer gottebbienftlicher Uebungen, burch Verrichtungt>on ©ebcten unb burch ©pielen mit reltgiöfen ©efühlen, alb ftchSDtenfchen ftnben, bie ßhrifti Sehren beb Jpeilb in tugenbhaftenStfwten unb ©ebanfen aubüben, ohne an t'hn $u glauben.

Oenn eb ift bem jum ©uten trägen SDtenfchen leister,SB orte ju reben, alb Sthaten ju üben; eb ift ihm leichter,äußere ©ebräuche ju beobachten, alb innere ungered)teSteigungen ju befämpfen. (5b ift t'hm leichter, ftch uuf bie^ürbitte ber Jpeiligen ober auf bab ©ebet ber frommen, aufbab Verbienjt unb bie ©erechtigfeit 3efu ju oerlaffen, alb benSBiUen beb 93aterb ju thun, unb eotlfommen ju werben, wie er.©ie fprechen gern »on ben SBunben 3efu, aber ihr et'genebSleifch unb t'hre Vegierben ju freujigen, bab heißt, ihrem Jpangjur SBolluft, ;ur £abfucht, jurn Steib, jurn Strunf, jur Verleum?bung, jum ^3aß, ©ewalt anjuthun, bab fällt ihnen feiten ein.

2lber nicht euer ^Beobachten gottebbienftlicher Jpanblungen,nicht bie äußere ©hrbarfeit, nicht bab ©piel m't fußen religiöfcn