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&ber ber ©terblicfje wanbeit hienieben lange unter £äufd)ungemSenn ed gibt ßdj jeber SJlenfdb SD?ül>e, beffer gu fch einen,aB er ift. ©iner betrügt burd) biefen ©d)ein ben Slnbern.Sßtr wißen nicht, wad bie SDienfchen finb, fonbern nur wadße fcbeinen. "SBir beugen und »or bem ^rrthum, ßatt »orCer 2ßabrl)eit. S33ir bemerfen nur bie gufälligen Slebenbinge,ßatt ber Jpauptfache dahinter. SSBir flehen »or übertünchten©räbern, aber feßen nidht barunter bie $8en»efung unb benSJiober.
3e ricf)tiger ein QJienfcf) anbere SDfenfchen unb bie Singeum jtch her würbigt, unb je weniger er ßd) »om @cf)ein unbber guten ober fchlechten 5lußenfette bfenben läßt, je weifer ißber SSJlenfd).
Sie ©runbregel ber SBeidbeit alfo ift: trenne ben©chein »om SB e f e n! — nimm bie Singe für bad, was ßewirflich ftnb; nicht für bas, wad jte fchetnen.
Siefe Siegel begreift ben Inhalt aller Sßeisheit in jtch. 2Berjte überall erfüllen fann, ber iß ber SBeifeße. ©chon in garter3ugcnb foßen wir jte unfern .Rinbern geben; fo werben jteunaufhörlich nach Sßeieheit ringen; werben nicht ben Slrautnfür SBachen galten, bad wahre ©lüd nid)t außer ßd) in anbernSingen, fonbern in bem SBertß ihred bergend fuchen, unb baefuße ©ift ber Saßer ©ift nennen, fo füß ed auch immer fei.
Siefe Siegel begleite jeben üJtcnfdjen »on einem S£age gun?anbern über, wenn er 9lnfprucb barauf mad)t, ein SBeifer gttwerben. 9iur bann entweicht er taufenb ©efahren, Selben unb*©orgen bed Sebent; benn wad und ^tenteben unglücflich madß,iß immerbar 3 rrt h um * ^nr weil wir bie ©rfdjeinungett bedSehend unruhig anfehen, und feine üttübe geben, jie richtig jwerfennen, behandeln unb empfangen wir jte falfd). Saraudentßeht unfere Dual. 2Bir fürchten alfo ben ©chatten mehr,ald bie ©ache; wir ängßigen und mehr »or bem Straunt, als»or ber SBahrhett. 2Bir leiben mehr über ben SSerluß bed ein?gebildeten, ald bed wahren unb ewigen ©uted.
Siefe Siegel iß bie ©äule bed wahren Ghrißfnthumd. Senn»»ad iß GhriffMühum anberd, ald bie aUetn wahre, ächte ©otted*