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37/ 5.
aJUin ©taube lebt/ ©ott famt mich nie oetlaffen;
, SßJenn auch bet Hoffnung lebtet Stufte bricht/
Uni) trenn bte fefjonffen %eeuben mir erbtaffen :
Verjage nid)t!
Unb geh’ ich oft fcf)Ort über bütf’re SPfabt/
Unb firablt in meiner Scbenbnact)t fein Sicft,
SWicf) fuhrt bie ipanb ber 93orfebnng unb ©nabe:
5öerjage nicht!
^b fann Slugenblidfe unb ©tunben, eb Fann ©d&merjenbwodjr«geben, bte unfern ganjen SDluth beugen, bte äße unfere £of;nungen aublöfdfen. — ©b Fönnen ftrf? in manchen 3 e ‘ tfn <Sd>tcffale unb UnglücFbfäße non aßen ©eiten wiöer unb bereinigen, bteunb irre machen tn unfern ^etltgffen Ueberjeugungen, unb felbflben ©tauben unferer ©eelc an bte ewige SBorfefung erfd)üttern»2ßtr fefen oft mit ©ntfefeen ben Striumpf ber 93oe^eit, unbbab 3ied)t unterliegen; wir fefen ben reeftfefaffenen <5f>rif?en r bermit 23efd)eibenhett in ber ©title »iel ©uteb jliftet, wtr feiten ih«»erfannt, »erföfnt, »erleumbet, »erfolgt, wahren» irgenb einfelbjifüdMtger, feftauer ober gewaltiger 58öfet»td)t in allen feinenUnternehmungen mit ©lüdE begünjligt wirb; — wir fragen unbfelbfl mit 3weifel: SSBie? wacht über ben ©ternen nid)t ba&Sluge ber 93orfe()ung?
2idt, wie manche fromme, ftiße, einfl glücfltdje ^amilte tfrbab Opfer beb ßriegeb geworben! — 2Bab hatte fte »erbrochen,baß ifre Bohnung, biefe Jpeimath aller fftublidten Sugenben,ein tiiaub ber flammen werben mußte ? — Oer gebeugte SSater,wab fat er benn »erfdjulbet, baß fein ganjer Bohlßanb ihm inwenigen ©tunben entriffen werben mußte, woran er fo un*»erbroffen, fo mübfam fein ganjeb geben gearbeitet ftatte ? 3ene9Fäd)te »oller ©orgen, jene £age »ofler ÜJtühe, jene taufenb©dbweißtropfen, bte er für bab Bohl ber ©einigen »ergoß, berKummer unb bie Hoffnung eineb langen gebenb — bab $lßeiwar umfonjl? 5©ab bat benn ber arme ©äugltng gefünbigt,