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3 (1837) Andachtsbuch einer christlichen Familie
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9tur $wei wirffame SO^ittel gibt, bte $ur ©ewobnbeit gefworbene Üntugenb roteber Pon ftch j« ftoßen. ©ad erftc ift, einennbaltenbe, ftrenge 2tufmcrffamfeit auf jebeö unferer 2öorte,unb baß wir und auch nicht ben getmbeftcn Stuebrucf ertauben,ber gegen bie (Jbrfurcbt perfekt, bte wir bern ©chöpfer unfererStage unb bent Qrrtöfer unferer ©eete fcßulbig ftnb, ©ad jroeiteift: ein anbattenbed 93eftreben, ®otteö ®röße, ÜJtacf)t unb(Erbarmen immer beßer unb beffer fennen ju lernen.

©enn, 23ater im Jpimmet, St'ebeooßer, ©näbtger, wer ©ichrecht erfannt bat/ wie fann ber mit ©teiebgüttigfeit $u ©ir empor#btttfen, mit Unachtfamfett ju ©tr beten? 2Ber ©eine ®ri>ßeunb SBunbermacht in ben Söerfen ber Statur bemerft, ober inben Skrböngniffen feinet Sebenbtaufeb erfahren bat: wie fannber ©einen ^eiligen 9?amen, gleich einer nicbtdwürbigen ©acte,gemein machen unb mißbrauchen ?

D ©u ©rbabener, in beffen Starnen ftch alle ifnie beugenfoßen; oor bem aße (5nge( anbetenb perjtnfen, aße 2Belten ehr#furcfjtPoß erjittern: nie wtß ich mich entweihen burch Mangelber @brfurcbt, bie meine arme ©eete ©tr fchutbig ift. ©elbftin ben äußerlichen 3eicben ber ®brerbietung wtß ich ftrenge fein,benn fte perfiinben ja bad innere meiner (Jmpftnbungen anbernSDtenfcben, werben 2(nbern ein Sßeifpiet, unb perboppetn meine1 eigene 2tnbacht wteber.

3a, Sßater im Jpimmet, ©ein 9tame werbe geheiligt.

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