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9töm. 12/ 17—21.
(grfiab’ne Seelen ehrenSind) ibreef fjein&e« SÜDertö;
2>on feinem Raupte rcebtenSie felb|t ber btadje Sd)tt>ert.
Sroor ihre Unfdulb fdjirmenSie fiifjn mit feilem SOlutft;
$ocb in ©erfolgungöthirmen«©aUt fdjncflet nidjt i&t Sölut.
©ott/ übet alle «©eiten/
©ott führt Me 9J3ag' allein;
©v möge einü oergelten!
8t>r 9täd)cn beißt — »er}eib’n.
^)otteä Jpanb grünbete bte 93erfcf>icben^rtt be$ Sinnet unterben 9!JJenfd)cn, auf baß fte Durch ben allmächtigen Sßtberftreitihrer Üräfte jid) einanter ju f;6(>erm ©lücf, ju Roherer ©rfennt?niß, ju 3^^ fn e innigerer Siebe, $u gegenfeitigem ©ienj?
erbeben möchten. Cbne jenen fanften SSiberjtreit unferer Kräftewürbe bte 5J?enfd>beit nie auö il;rtr t^ierifdjen 9fube ermad)en,unb, wie Die ©efehepfe ber üffiilDniß, feiner ftd) um fcaö 2Behunö SÖobt beä Sintern fctfummern mögen. — ©arum orbnete©otteö .ipanb Die ©abm ber 9Äcnfd)en fo mannigfaltig an;barum gab fte Sieiditbum bem ©inen, Slrmutb bem Slnbern;barum bem ©inen ein ^etßce, bem Slnbern ein faltet SSatereJans; Darum Dem ©inen nur lebhafte ©inbiloungefraft, DemStnDern Siefblicf unD ©charfjtnn; Darum Dem ©inen lebhaftereSffeigung, Dem Slnbern fiiflereb 33lut. So mußte überall S3crefd)ieoenbeit unter Den SSJfenfchenfinbern entffeben/ 93trfchiebenbeitber ©qtebung unD ©enfarten, SSerfdiicDenbcit ber 9ieligion unbDer Meinungen, 5?eifd)tebenheit ber ©efelje unD Sprachen,Serfdiieccnbeit Der Saufbabntn, SSiinfdje, 93efd)äftigungen unD2tnjtd)ten jeöei einjelntn ©terbl.djen.
Cbne jenen SßiDrrfprud) Der Meinungen unb Staub*punfee — wer hätte ftd) um Die ©rfenntniß ber 2Bahrh fit