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4 (1837) Andachtsbuch einer christlichen Familie
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«Befugniffen unbeeinträchtigt ju bleiben; bu barffl ©rfafc'umerlittenen ©d)aben begehren; fcu barffT begehren, Fünfttg gegenSeeinträchtigungen gefiebert gu flehen aber mehr nicht. 93eugeSeinen ®egner nidjt tiefer, wenn bu ©ieger bifl, alö ju Seiner«Ruhe nothwenbig fein mag. Saß ben bedungenen fteinb erfennen/Saß bu nur gerecht, nicht aber racbfüdjtig bifl. 3mmer laß eineSOtöglichFeit jur SScrfÖhnung offen ; ja forbere nie Sie »ollfle©emtgthuung: fonbern rühre Seinen ©egner burd) ©belmuth.

© heißt wenig, einen Jeinb bemüthigtn, trenn man Sie©e:oalt unb tat £lfed>t tn Jpänben hat; aber einen §einb gwingetVbaß er unfern SSorjug unb unfere ©üte »on .Jperjen anerfenne;ihn ^ringen, feinen Jpaß in ©anfbaiFeit unb SemunBerung ju»erwanbeln; ihn jungen f er felbfl Fünftig unfer Jreunb,Anhänger unb Ißertheibiger werbe, bai ifl mehr ali gemeiner©ieg, tat ifl Sie 9Äad)t Ser ©eefenhoheit, Sie nur bei wahrenSeifen unb ©ingeweihten in beb göttlichen $efu ©tnn gefunbercwirb.

S5in ich nicht ein Äinb ©otleö ? Sin ich nicht Ser ©ewethte3efu? Unb bin ich ©etn.fiinb, o ©ott Ser SSarmherjtgFeit,ber ewigen ©nabe unb Siebe ? So ftnb nun Sie göttlichen Staate»meines SebenS, Sie 3eugen meiner erhabenen Slbflammung feinFönnten ? 91 acht Fennt auch ba$ beleibigte Sthier. Sollten michSie ©cfiihle ber Drache nur in bie 9leibc ber ^hiere nieberreißen ?©belmuth gegen feinte Fennt nur ber Slad/ahmer beö ©öttltchflenunter Ben Seifen, Ser ©eweihte 3efu. Sit? war ich benn jemalsSiefeS rührenben ©belmuthS fähig ? $3in ichS jefjt ?

SlUwiffenber ©ott, ich hnbe Sen SfRuth, tugenbhaft ju fein,Sch will banbeln, wie Sein hochgelobtrr ©ohn in feines irbifcheitSebenS Sagen. 3d? wanbeite bisher auf falfdjen Segen. 3d>pflanjte Unruhe in mein Seben. Slllwtffenber ©ott, ich will einan&erir URenfch werben, alS ich bisher war. 3$ banFe ©ir mirSnbrunfl unb ©hrfnrdjt für Siefen Slugenblicf ber ©rleudjtung.