Druckschrift 
4 (1837) Andachtsbuch einer christlichen Familie
Entstehung
Seite
171
Einzelbild herunterladen
 

171

I

w, $

1 um"j «4t

Wnt,.

mit jimt itu, m«je 6fe(it|äkM DK

iWe»'m, -m

19.

£>ie ftdntfchaft ter ©ottlofen ergebt ten

Stein.

i. $ e t r 1 4 / 4 .

Sd> fürchte ©ott/ n>ao fann mir fc&aün ?

Sld), Wutre 23 atet/ Wut« mtd);

SJeroaljre mid) auf Seinen ^fa&cn/

Sag td) Sid) eg«/ ©ott/ nur Siel);

Sag td)/ Sir ganj gcnjei&t unb t«U/

9 Jcc(td)ert Seiner ©tite fei.

Vereint mi-t Seinen magren Äin&ern/

Söifl id) ber 536 fen Umgang flie&n;

Söül mid) jucütf »on frechen ©änbernSn fülle ©infamleiten jiegn.

SSeradjtung fräuft mid) nidjt unb @»ott;

©ott ifl mit mir/ id) bin mit ©ott.

in bem SBefen ber £ugenb eingefchlojfen ifl ein im mmWeiterer ©(etchmutb unb liebenbe ßJlenfchcnfreunbltcbFeit, fo liegtim Söffen her ^perjen^nerbor&enfictt eine bcflänbige Unruhe unbbaS Jp affen ber befjern 9Kenfd)en. 3e inniger ber Sßtenfdj baffen*je ßn^ftltcnber er feinen Sßrchften »erfolgen , je mißgünfliger exbeffen SSorjüge betrauten , je Faltbliitiger unb überbauter erfeine Siad}t üben Fann : unt fo fdßechter ifl fein $erj, unb umfo mehr Anlagen l;at er, ein 23ofemtcht gu werben.

könnte et auch anberÄ fein ? Sßenn ein Betrüger einenrtbltcfeen Sßtann erblicFf, muß er nicht »on einer unangenehmenGrmpßrtbung gequält werben, muß ißm nicht fein eigenes ©ewiffewfagen: er ifl beffer alb bu! ? 2lber ein folcher ©ebanfe ifl niebersfdßagenb. 2Benn ber SÄubmfüchttge einen Sßlann »on großen©eißeSoorjügen, ber ©tolje einen üJlann »on innern lBrrbienfle.%.ber SBollüflÜng einen g-etnö »on SluSfcfywetfungen erblt'cft .* mwßer nicht notbwenbig ©elbßoerachtung füßlen ? Slber biefe @elbfls»erachtung ifl eins ber folternbßen ©efuble. Siebe ju bem SSe*glüeftern unb IBcffern Fann baraul nicht f>er»or$ef?en,

gretltch Fann ber ©ottlofe eS nie bahin bringen , baß ttb«6 SSerbienfl unb bie Xugcnb felbfl Raffen foHte, benn feine